Schritte

In vier Schritten zum Paulus-Lager

Nach dem Ersttermin in Ihrer Tischlerei oder Schreinerei – bei dem der Ist-Zustand analysiert, die weiteren Schritte geplant und der zeitliche und finanzielle Aufwand besprochen werden – sind das die nächsten Schritte zur Einführung Ihres Pauluslagers:

1. Abläufe und Artikelgruppen festlegen

Um Tätigkeiten vom Chef auf die Mitarbeiter fehlerfrei zu übertragen, werden alle Arbeitsabläufe im Büro mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern durchgegangen. Von der Disposition, über die Verwaltung, dem Materialfluss bis hin zur Überwachung der Lieferantenrechnungen und der Erstellung von Ausgangsrechnungen. Indem zum Beispiel

  • Bestellvorgänge vereinfacht werden,
  • die Rechnungsprüfung danach durch die Verwaltung vorgenommen wird,
  • Kleinrechnungen durch die Verwaltung fehlerfrei abgerechnet werden,
  • Artikelgruppen logisch festgelegt werden und
  • eine individuelle Artikelliste definiert wird.

2. Lagerplanung mit den zukünftigen Materialien

Vier bis sechs Wochen später werden die bisher umgesetzten Aufgaben kontrolliert und Ihre Werkstatt für die Neustrukturierung des Lagers vorbereitet. Dies sind insbesondere die

  • Bestandsreduzierung durch Mengenfestlegung,
  • Planung und Unterteilung von Standard- und Kommissionslagern,
  • Definition der Lagerorte für Standardmaterial,
  • Planung der Kommissionslagerorte und
  • Prüfung der Lagermöbel auf notwendige Anpassungen.

3. Neue Struktur des Lagers umsetzen und Material einräumen

In diesem Schritt werden Ihr Materiallager und Ihre Werkstatt neu strukturiert und von allem Unnötigen befreit. Dies dauert in der Regel drei Tage. Der Start ist zu Werkstattbeginn um sieben Uhr und endet teilweise erst um 20 Uhr. Unter Anleitung werden

  • die neu zu strukturierenden Bereiche nach Prioritäten geordnet,
  • auf Ihre Mitarbeiter verteilt und von Ihren Mitarbeitern konsequent abgearbeitet,
  • der Fortschritt der Umgestaltung auf Abweichungen zweimal täglich überprüft,
  • überflüssige und technisch veraltete Materialien umweltgerecht entsorgt und
  • die Art der Beschriftung der Regale definiert.

4. Anpassungen und Sicherstellung der Selbsterhaltung

Zirka 10 Wochen nach der Einrichtung Ihres Paulus-Lagers werden alle Abläufe in der Werkstatt und im Büro überprüft und gegebenenfalls angepasst. Dadurch wird sichergestellt, dass sich Lagerstruktur und Arbeitsabläufe von selbst aufrechterhalten. Dazu werden

  • die Beschriftungen aller Standard- und Kommissionslager kontrolliert,
  • die Spielregeln für die Dispositionsabläufe festgelegt,
  • bestimmt, was mit den Resten von Anschnitten geschieht,
  • festgelegt, wer für die einzelnen Lagerorte verantwortlich ist,
  • die Selbstverpflichtung mit Ihren Mitarbeiter erarbeitet und
  • Chefchecklisten für die selbsterhaltende Pflege des Paulus-Lagers erarbeitet.

In alle Schritte der Einführung des Paulus-Lagers werden Ihre Mitarbeiter einbezogen, damit diese zukünftig eigene Problemlösungen für den Materialfluss entwickeln. Je nach Betriebsart und –größe schwankt der oben beschriebene Ablauf erfahrungsgemäß zwischen fünf und 15 Tagen.

Möchten Sie wissen, welche konkreten Schritte bei Ihnen zur Umsetzung des Paulus-Lagers notwendig und wie viel Zeit- und Arbeitsaufwand für Sie damit verbunden sind? Doris Paulus informiert Sie gerne darüber.

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